Wohnen geniessen.
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BAMBUS Terrassendielen

Das Produkt

Bambus Terrassendielen - Attraktiv in Design & Ökologie

Unsere formschönen und verzugsarmen Dielenbretter sind profiliert oder glatt und bieten ein sehr edles Farbspiel. Durch die geringe Quell- und Schwindneigung sind die Dielen äußerst widerstandsfähig und langlebig. Die Oberfläche ist gehobelt oder gefräst. Während die eine Seite eine feine Wellenriffelung bietet, ist die andere Seite glatt. Dadurch können beide Oberflächen wahlweise verwendet werden. Nach der Montage empfehlen wir die Dielen mit hochwertigen Lasuren des deutschen Holzschutzspezialisten KORA erstmalig zu versiegeln.
Um die Langlebigkeit und die dauerhafte schöne Optik sicher zu stellen, empfehlen wir, diese Behandlung einmal jährlich zu wiederholen. Als Alternative zur sichtbaren Verschraubung liefern wir den SunDeck-Clip als verdecktes Befestigungssystem. Sämtliches Zubehör können Sie auch direkt über uns beziehen.

Die Maße: 1830 x 140 x 18 mm und 3660 x 140 x 18 mm.

 

Unterkonstruktion

Um unsere Dielen fachgerecht verlegen zu können, empfehlen wir eine Unterkonstruktion aus dem gleichen Werkstoff. Dazu bieten wir Ihnen glatte und unbehandelte Bambussparren an, die die gleichen qualitativen Maßstäbe erfüllen, wie die Dielen selbst. Als Auflager für die Sparren können Kunststoff-/Metallplättchen, Mörtelsäckchen, Pflastersteine und Klinker o.ä. verwendet werden. Der Sparrenabstand zur Montage der Dielenbretter beträgt 40 cm.

Die Maße: 2100 x 60 x 40 mm.

 

 

 

 

Stabverleimte Bambus-Dielen

(hell)- Dielen aus gepressten

Bambusfasern (dunkel)

 

 

 

 

Der Spezial-Clip als

Befestigungssystem

Herstellung

Nach der Ernte wird der Bambus in Längsrichtung in einzelne Stäbe gespalten. Diese Stäbe werden hochkant gebündelt und mit wasserfesten Harzen, die nach EU-Normen geprüft wurden und dementsprechend zugelassen sind, vermischt. Unter hohem Druck wird dieses Gemisch dann, ähnlich dem Verfahren der Stabverleimung, zu Blockbohlen gepresst, deren Oberflächen im Nachgang gehobelt und gefräst werden. Der durch diesen Vorgang entstandene Werkstoff besitzt äquivalente Eigenschaften zu Holz und ist auch so zu behandeln und zu verarbeiten.

Es entsteht keinerlei Schadstoffbelastung. Das Herstellungsverfahren der Fa. SunDeck Bamboo unterscheidet sich wesentlich von der Produktion von Dielen aus gepressten Bambusfasern, die mit bis zu 30% Harzanteil unter Hochdruck zusammengepresst werden (s. Bilder rechts). Es ist weltweit patentiert und gewährleistet bei wesentlich geringerem Gewicht eine erheblich höhere Stabilität, optimalen Feuchtetransport, erhöhte Formstabilität unter allen klimatischen Bedingungen, einfachere Montage, verbesserte biologische Widerstandsfähigkeit, optimalen Splitterschutz und eine gleichbleibende ständig überwachte Qualität. Lieferbar sind verschiedene Profile, Breiten und Längen, verbunden mit einer Garantieleistung auf die Verleimung von 20 Jahren bei privater und 10 Jahren bei gewerblicher Nutzung.

Die Produkte von SunDeck Bamboo erfüllen alle nordamerikanischen Standards und sind nach folgenden Gütesiegeln getestet und zertifiziert.

Das Material ist unbehandelt und gewachsenem Holz optisch sehr ähnlich. Es ist vergleichsweise hell, kann aber in jedem Farbton gebeizt, geölt oder gestrichen werden. Die Pflege ist ganz einfach. Einmal pro Jahr behandeln reicht. Bei grundsätzlicher Nichtbehandlung nehmen die Dielen zwar keinen direkten Schaden, aber die Oberfläche wird rauer und kann sich, wie gewachsenes Holz auch, farblich verändern.

Bambus hat eine sehr edle, natürliche und dauerhafte Optik, ist langlebig und in Asien seit Jahrhunderten als Baustoff bewährt. Nachdem auch die Europäer Holz als wichtiges Gestaltungselement für den Garten und als Alternative zu Pflaster- und Fliesenflächen wiederentdeckt haben, bieten wir diese sehr hochwertigen Bambus-Aussendielen an. Wir legen bei allen unseren Produkten besonders großen Wert auf Qualität. Erfreuen Sie sich daran!

Umwelt

Wussten Sie eigentlich schon, dass Bambus zur Familie der Gräser gehört?

Tatsächlich wird Bambus als Gras eingestuft, das in Klimazonen wächst, die von warmen und tropischen, bis zu kalten und gebirgigen Regionen reichen. Es gibt tausende Sorten von Bambus, die in verschiedenen Formen und Größen vorkommen, und zwischen 30 Zentimeter und 30 Meter hoch wachsen können.

Bambus wächst entweder als Busch oder als Einzelpflanze und ist durch zwei charakteristische Abschnitte gekennzeichnet: der Halm (hohler unterteilter Stamm) und der Wurzelstock. Der Wurzelstock wächst und verbreitet sich schnell im Untergrund und lässt neue Triebe entstehen. Neues Wachstum erreicht seine volle Höhe in 6-8 Wochen und seine volle Reife in weniger als 4 Jahren. Wie ein unterirdisches Wachstumsnetzwerk sind alle Triebe miteinander verbunden und helfen sich gegenseitig, sich zu ernähren. Selbst wenn ein einzelner Halm aufhört zu wachsen, liegt seine weitere Aufgabe darin, den neuen Trieben Nahrung zur Verfügung zu stellen. Bambus ist unabhängig, reproduziert sich selbst und bietet mit seiner ökologischen Vielfalt eine nachhaltige Rohstoffquelle.

Im traditionellen asiatischen Bauhandwerk benutzen die Asiaten immer einen Bambusnagel anstelle eines Eisennagels, weil dieser nicht rostet. Selbst nach Jahren, wenn das Holz selbst verrottet ist, ist der Bambusnagel immer noch unbeschädigt. Wenn Bambus also so beständig ist, dann sind Bodenbeläge aus Bambus besser als solche aus Hartholz. Das zeigt auch das Diagramm über die Brinellhärte verschiedener Hölzer.

Bambus ist um 38% härter als Roteiche und um 13% härter als Ahorn. Außerdem ist er bei einem geringeren Schrumpf- und Quellverhalten auch um 50% stabiler als die nordische Roteiche.

 

Der nachwachsende Rohstoff.

Bambus gibt es seit rund 200 Millionen Jahren. Als Überlebenskünstler hat sich Bambus selbst unter den rauesten und härtesten Bedingungen durchgesetzt. So überlebte eine Bambusgruppe die Atomexplosion in Hiroschima und bildete innerhalb weniger Tage neue Triebe. Die Wachstumsfreudigkeit ist ebenso beeindruckend. In Japan kennt man eine Sorte, die innerhalb von 24 Stunden um 1,20 m wächst. Dieses erstaunliche Wachstum macht Bambus zur schnellst wachsenden Pflanze der Erde. Bis heute werden diese Fähigkeiten von vielen als natürliches Phänomen und als Beweis für den Lebenswillen des Bambus angesehen. Anders als die traditionellen Harthölzer, die nur alle 40-60 Jahre geschlagen werden können, kann Bambus alle 3 bis 5 Jahre geerntet und unter vielen unterschiedlichen klimatischen Bedingungen gezüchtet werden. Während des rasanten Wachstums bindet Bambus erheblich mehr CO² als ein vergleichbarer Baum und trägt so entscheidend zum Klimaschutz bei.